» Ski AlpinSaisonbeginn mit Überraschungen für deutsche SkirennläuferWährend das wegen Schneemangels in Val d'Isère für den 10. und 11. Dezember geplante Rennen abgesagt und teilweise nach Beaver Creek (USA) verlegt werden musste schauen die deutschen alpinen Skirennläufer auf einen Saisonauftakt mit Überraschungen: Im Herren-Riesenslalom von Beaver Creek konnte sich Fritz Dopfer vom SC Garmisch mit einem historischen Platz drei zum besten Ergebnis seiner Karriere gratulieren. Sieger wurde der Österreicher Marcel Hirscher. Die deutschen Skidamen scheinen hingegen noch etwas Startschwierigkeiten zu haben und so kam es auch im Super-G der Damen in Lake Louise zu erneuten Erfolgen von Lindsey Vonn, die auch das dritte Weltcup-Rennen im kanadischen Lake Louise im Super-G gewonnen hat. Die US-Amerikanerin ließ nach zwei Abfahrtssiegen auch im Super-G die beste Deutsche, Maria Höfl-Riesch, die als Fünfte durchs Ziel ging, hinter sich. Nur die österreichische Kombinations-Weltmeisterin Anna Fenninger konnte mit 19 Hundertstel Rückstand halbwegs mithalten. Die drittplazierte Julia Mancuso erreichte mit 71 Hundertstel Rückstand das Ziel und die DSV-Damen waren letztendlich ohne Chance auf einen Podestplatz, obwohl Maria Höfl-Riesch vom SC Partenkirchen auf dem fünften Platz kaum Fehler unterliefen. Im Super-G in Beaver Creek schockte hingegen der schweizerSpeed-Spezialist Sandro Viletta überraschend die Konkurrenz. Der Technik-Spezialist feierte trotz der hohen Startnummer 30 den ersten Weltcupsieg seiner Karriere und setzte damit ein eindrucksvolles Zeichen. Ebenfalls positiv überraschen konnte Stephan Keppler vom WSV Ebingen: Der beste deutsche Speedfahrer ging mit Startnummer 26 ins Rennen und erreichte mit 1,19 Sekunden Rückstand Platz 15. Der verletzungsbedingt bisher nicht angetretene Felix Neureuther gab indes bekannt, dass er nach seiner Knieverletzung einen Start beim Slalom am Donnerstag (08.12.11) in Beaver Creek plant. Bei der Abfahrt in Beaver Creek hatte zuvor Lokalmatador Bode Miller die Abfahrt gewonnen. Der US-Amerikaner konnte auf der "Birds of Prey" den Schweizer Beat Feuz und dem Österreicher Klaus Kröll hinter sich lassen.
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